Geschichte

 

Die Chisetaler Blaskapelle besteht aus 13 Musikern und spielt in der original-mährischen Besetzung. Der kameradschaftliche Zusammenhalt unter den Mitgliedern verbunden mit gewissenhafter Probenarbeit garantieren für den mittlerweile über 30-jährigen erfolgreichen Bestand der Formation.

„Chise“ ist berndeutsch und steht für Kiesen. 1977 gründeten Musikanten aus der Umgebung dieses zwischen Thun und Bern gelegenen Dorfes die Chisetaler Blaskapelle.

1983 reiste die junge Formation das erste Mal in das Mutterland der volkstümlichen Blasmusik nach Brünn in die damalige Tschechoslowakei.

Am dort besuchten Blaskapellen–Festival spielten hervorragende Kapellen wie Mistrinanka, Moravanka und Stribrnanka. Die damals geschlossenen Freundschaften werden bis heute gepflegt und so kamen wir auch in den Besitz der Literatur vieler spezieller Stücke. Fortan wurde vorwiegend mährische z.T. auch böhmische und slowakische Komponisten gespielt (z.B. A. Zvacek, M. Prajka, J. Konecny, A. Hudec, F. Manas, später auch B. Kamenik, Z. Gursky und M.R. Prochazka).

Mit ihrer überzeugenden Art, die vorwiegend mährische Musik zu interpretieren, ist die Chisetaler Blaskapelle auch im Radio und Fernsehen ein gern gehörter beziehungsweise gesehener Gast.